Wickipedia schreibt:

Als Erweckungsbewegung wird innerhalb des reformatorischen Christentums eine Strömung bezeichnet, die die Bekehrung des Einzelnen und praktische christliche Lebensweise besonders betont. Gemeinchristliche oder konfessionelle Dogmen sowie rationales Verstehen treten dahinter zurück. Erweckungsbewegungen gehen davon aus, dass lebendiges Christentum mit der Antwort des Menschen auf den Ruf des Evangeliums zu Umkehr und geistiger Erneuerung beginnt.

Der sprachgeschichtliche Hintergrund des Begriffes Erweckung ist das französische „le réveil“, da die Erweckung des 19. Jahrhunderts über die Tuchfabrikanten und -händler in Lyon in den deutschsprachigen Raum kam. Gedanklich fußt der Begriff auf Epheser 5,14 LUT: „Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten.“ Da nur der Glaube ins ewige Leben führe, ist die Existenz des Ungläubigen dem Tode geweiht. Somit erscheint die Hinwendung zum Glauben als Hinwendung zum Leben, bzw. in Analogie zum Osterevangelium als Erweckung vom Tode.

In der Presse und in manchen evangelikalen Kreisen ist auch der Begriff Wiedergeburt („wiedergeborener Christ“) statt Erweckung zu finden. Dies ist eine etwas irreführende Lehnübersetzung des englischen Begriffs born-again, da die wörtliche Übersetzung Wiedergeburt im Deutschen bereits anders besetzt ist und eigentlich Reinkarnation bedeutet.“