Wenn man nach Toronto fährt sollte man damit rechnen, die Kontrolle über einige Dinge aus der Hand zu geben. Am Sonntag Abend hatte ich eine sehr intensive Zeit unter der heilsamen Behandlung des heiligen Geistes. Zunächst drückte sich die in einer, für mich nicht untypischen, Fröhlichkeit aus. Später gab es zwei Prophetien über mich. Deren Inhalt ich genauer kenne, wenn ich mir die DVD des Gottesdienstes anschauen werde. Ich war ziemlich umgehauen von einer tiefen Traurigkeit über Deutschland. Obwohl wir im IHOP-Kassel www.ihop-kassel.de viel für Deutschland beten und auch emotional am Ganzen beteiligt sind, kannte ich eine derartige Intensität von Trauer über mein Land noch nicht. Kurz gesagt, ich heulte wie ein Schlosshund über die vielen Menschen, die ohne Jesus leben, die keine Ahnung von der Herzensgüte Gottes haben und die auch so sterben werden. Eine nette ältere Dame bemutterte mich später ein wenig mit Tempotaschentuch, einer Schulter zum anlehnen und guten Worten. Das tat sehr gut.  Nun habe ich einen genaueren Eindruck von dem Schmerz, den Gott für uns im Herzen hat. Ich bin sicher, der Schmerz, den ich empfand war nur eine light-version der Gefühle, die Gott für uns hegt. Was bedeutet das für mich? Offenbarung ist zum grösseren Teil eine Sache des Herzen als des Verstandes und Evangelisation kann seine Triebfeder im Herzen Gottes, das er uns offenbart viel stärker haben als in unserem Gehorsam.

Bis denne

euer Rolf

P.S. wir haben gerade phänomenalen Unterricht mit Mark Virkler über „Gottes Stimme hören.“