Alyn und AJ JonesAlyn und AJ Jones

Vom 05. – 11. Mai war ich zur International School Of Leadership (ILSOM) in der Metro Church in Newcastle. Neben John und Carol Arnott lehrten auch Alyn und AJ Jones. Alyn hatte eine Session über Heilung. Was mir an den Toronto Leuten gut gefällt, ist ihr spielerischer und selbstkritischer Umgang mit Themen wie z.B. göttliche Heilung. Genau wie Haso entkrampfte mich Alyn mit der Erkenntnis, dass Nichtchristen oft weniger Probleme mit göttlicher Heilung haben als Christen. Bei Nichtchristen findest du eher Indifferenz als Unglauben. „Schaden kanns ja nicht.“ ist eine typisch unbedarfte Haltung, die noch nicht durch theologische Vorbehalte angemufft ist. Als ich 1985 Jesus einlud, mein Chef zu werden, geschah dies auch nur unter dem Vorbehalt: „Wenn es dich gibt, dann will ich aber auch was davon spüren.“ Wie ich jetzt erfahre war ich damals ganz schön postmodern.

Na Ja, besser postmodern über die Erfahrung zum Heil kommen als postmortem merken, aufs Falsche Pferd gesetzt zu haben.

Wie auch immer, wir haben am eigenen Körper „Trockenübungen“ gemacht und für echte und virtuelle Beschwerden unserer Sitznachbarn gebetet. Bei mir selbst heilte Gott unter meiner Handauflegung ziemlich nervige Schmerzen, die von einen schlecht verheilten Innenbandriss am rechten Knie kamen. Dies überraschte mich nicht wenig. Ich glaube die unverkrampfte Atmosphäre hat mir dabei geholfen, die oben genannte indifferente Haltung zu haben. So wie mir ging es vielen der 150 Teilnehmer. Ich hab gelernt: Einfach machen hilft und gibt Mut, es bei der nächsten Gelegenheit wieder zu tun.